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Ein Tag am Meer

Man mag es sich kaum vorstellen, aber es gibt nicht wenige Menschen, die noch nie am Meer waren. Je jünger man ist, umso höher wird die Wahrscheinlichkeit sein und so kam es vor einiger Zeit, dass wir in Gesprächen mit unseren Besucherinnen und Besuchern herausgefunden haben, dass nicht wenige von ihnen das Meer bisher nur aus dem Internet kennen. Den prompten Plänen dann mal gemeinsam ans Meer zu fahren, da ja die Bahnstrecke an der Emsdetten liegt genau dort endet, machte die Corona-Pandemie einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Doch dieses Ziel wurde nie aus den Augen gelassen und Anfang Juli war es dann soweit: mit insgesamt 14 Kindern und Jugendlichen machten wir uns auf den Weg. Da Emsdetten an der Bahnstrecke nach Norddeich liegt, war schon die Bahnfahrt das erste Highlight. Und der Jubel bei den Mitfahrern war groß, als man in Norddeich-Mole das Meer schon aus dem Zug sehen konnte. Gleich strömte der Tross an den Sandstrand und errichtete ein Lager. Daneben ein Haufen Schuhe, denn es musste direkt barfuß die Nordsee begrüßt werden. „Es ist wirklich ein beeindruckendes Gefühl zu sehen, wie die meisten Kinder und Jugendlichen das erste Mal das Meer sehen. Mit großen Augen, ausgebreiteten Armen und Freudenschreie, das ist echt unbezahlbar“, erzählt unser Kollege Flori. Doch auch der große Sandstrand wurde gleich in Beschlag genommen: mit Fußball und Drachensteigen. Zur Stärkung gab es Pommes und auch das Wetter spielte mit, als die Wolken aufrissen und die Sonne sich blicken ließ. Auch die Frage eines jungen Teilnehmers, ob das denn das Meer ist, was auch mal verschwindet, wurde nach einiger Zeit selbst beantwortet, als man nur noch das Watt sehen konnte und die Gruppe sich es nicht entgehen ließ auch dieses barfuß zu erkunden. Alle Beteiligten sind sich einig, das muss wiederholt werden. Denn es gibt sicherlich noch weitere junge Menschen, die noch nie am Meer waren.

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